Förderturm Bergbau- und Heimatmuseum
im Paulushof in Essen-Heisingen
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Aktuelles

 

Heisinger Denkmale als Kalender 2021

 

Der Museumskreis des Bergbau- und Heimatmuseums im Paulushof in Heisingen nutzte die Corona-Krise zur
Erstellung eines bemerkenswerten Kalenders für 2021.
Keine historischen Bilder von „Annodazumal“ mit dem romantischen Blick nach gestern – dafür aktuelle Farbbilder
der noch vorhandenen Denkmale im „Dorf“, wie die Heisinger ihren Stadtteil liebevoll nennen. Ziel ist die Erhaltung
der noch vorhandenen Zeugnisse der stolzen dörflichen Vergangenheit des historischen Ortes am Nordufer der Ruhr,
das seine Wurzeln („Wotteln“) bis 796 n.Chr. zurück beweisen kann.
Auf dem Kalender finden sich Bilder von 12 Denkmalen von heute mit fachkundigen Erläuterungen der geschützten
Bauwerke. Eine Übersichtskarte erleichtert das Auffinden auch der versteckteren Denkmale.
Auf dem Deckblatt sieht man die „Jugendhalle“ (1913/14) aus einer ungewohnten Perspektive – keine Drohne, sondern
das Privatgemach einer Nachbarin von gegenüber, erlaubte den Blick auf „die schönste Turnhalle von ganz Essen“,
wie der legendäre Vorsitzende der Sportgemeinschaft Heisingen Fritz Lauer stets behauptet.
Von den Ur-Gebäuden Heisingens ist auch „Haus Heisingen“ vertreten, das sein Schicksal von einer Dorffestung, über
(Raub)Ritterburg, Adels- und Äbte-Sommersitz, Zechenverwaltungsort bis zum Privateigentum recht gut überstand.
Auch das ua. von der Folkwang Musikschule intensiv genutzte Alte Rauthaus ist vertreten. Es brauchte von der
Grundsteinlegung bis zur feierlichen Eröffnung am 21.5.1911 lediglich 10 Monate Bauzeit.
Zwei durchaus putzig anmutende Mini-Fachwerkhäuschen fallen ins Auge. Die als „Leibzuchten“ (Altenteile für Landwirte)
bekannten Gebäude am Stemmering und am Ortseingang bei der Elsaßstraße zeigen allerdings auch die Probleme des
akuten Denkmalschutzes. Das eine im Ortskern ist liebevoll instandgesetzt und genutzt, das andere offensichtlich dem
Verfall preisgegeben.
So manches Gebäude dürfte als Denkmal auch eingesessenen Dorfbewohnern durchaus neu ins Bewusstsein gelangen.
Der „Kotten Oberer Mühlenberg“ Am Krusen und das mit wildem Wein malerisch bewachsene Bruchsteinhaus an der
Lanfermannfähre, das einst von einem Ruhrschiffer erbaut wurde, lohnen beim Spaziergang einen näheren Blick.


Jürgen Döhler, Sprecher des Museumskreises, betonte bei der Vorstellung des Kalenders die erfolgreiche Teamarbeit
des Museumskreises in schwieriger Zeit. „Wir hoffen, dass unser Kalender das Bewusstsein für die Schönheiten vor
Ort stärkt und die Wichtigkeit des aktiven Denkmalschutzes deutlich wird.“

Der Kalender kostet 9,50 €.

Er ist erhältlich bei der

Heisinger Buchhandlung,

der Papeterie Drange,

dem Kiosk Schüffler

und bei der Sprechstunde der Bürgerschaft im Alten Rathaus (Fr. 14-15 Uhr)

 

Denkmalpfade

Auf dem "Historischen Portal Essen" ist Heisingen mit vier "Denkmalpfaden" vertreten.

Exkursionen & Veranstaltungen

Der Museumskreis veranstaltet regelmäßig Ausflüge in die Region oder in benachbarte Museen.

Aufgrund der Corona-Pandemie finden momentan keine Ausflüge statt.

Alle Museen von LWL und LVR bleiben vorerst geschlossen
.

Fotos von unseren bisherigen Ausflügen finden Sie hier. (Leider unvollständig, wird demnächst aktualisiert)

Fahrten zu externen Ausstellungen mit privatem Pkw, Mitfahrmöglichkeit meistens vorhanden.
Treffpunkt ist - wenn nicht anders angegeben - an der Pauluskirche in Heisingen.

Wir bitten um eine kurze Nachricht für Nicht-Mitglieder des Museumskreises:

 

Jan Döhler, 15.11.2020