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Die Geschichte der Heisinger Steinkohle Steinkohle wurde im Ruhrgebiet schon im frühen Mittelalter abgebaut. Heisingen bestand im 14. Jahrhundert aus 23 Bauernhöfen, die zum größten Teil gegenüber dem Abt von Werden abgabepflichtig waren. Diese Bauern fanden auf ihrem Boden, oft an Hängen, austretende Kohle. Sie benutzten sie zuerst als Hausbrand oder für das Schmiedefeuer. Anfangs wurde die Kohle in "Pingen" bis zum Grundwasser ausgegraben, an den Hängen wurden Stollen in den Berg getrieben. In Heisingen gab es etwa 100 Kleinbetriebe im Laufe der Jahre, die Kohle abbauten. Aus finanziellen und technischen Gründen schlossen sie sich jedoch zu immer größeren Einheiten zusammen, bis um 1900 der Unternehmer Carl Funke alle Betriebe erworben hatte und 1906 die Essener Steinkohlenbergwerke AG gründete. Seitdem bestand in Heisingen die Zeche Carl Funke, die 1973 stillgelegt worden ist. Das Museum zeigt vom Heisinger Bergbau viele Zeugen: Maschinen und Arbeitsgeräte, Modelle und Bilder angewandter Abbauverfahren, alte Urkunden und Schriften, Karten über Lage und mit Namen fast aller früheren Betriebe, die Entwicklung der Essener Steinkohlenbergwerke AG, Bilder zur Entstehung der Steinkohle und zur Geologie und noch vieles mehr. | ||||||||||||||||||||
| Jan Döhler, 01.07.2008 | |||||||||||||||||||||